Aus dem Ortschaftsrat
In der ersten Sitzung des Ortschaftsrates nach der Sommerpause standen in Anwesenheit unserer Bürgermeisterin zwei Baugesuche im Mittelpunkt.
Ein größeres Wohnbauvorhaben soll auf einem Grundstück an der Kurt-Fahr-Straße/Tuttlinger Straße realisiert werden. Schon vor Jahren sollte dort ein Palliativzentrum gebaut werden, welches aber aus unterschiedlichen Gründen nicht verwirklicht wurde. Jetzt möchte der Investor auf diesem Gelände geförderte Mietwohnungen mit einem Wohnungsmix aus 2-4-Zimmer-Wohnungen errichten, die bezahlbaren Wohnraum schaffen sollen.
Die Errichtung des Baukörpers entlang der Ach lehnt sich hinsichtlich der Höhe an das gegenüber geplante Feuerwehrgebäude an. Das vorgestellte Förderkonzept sieht eine langfristige Sicherung bezahlbaren Mietwohnraums mit einer 40-jährigen Mietbindung vor. Nach Aussage des Investors sollen die Mieten weg der Förderung deutlich unter dem Niveau der ortsüblichen Mieten liegen. Vor der Umsetzung der Maßnahme müssen noch baurechtliche Fragen geklärt werden, die im anhängigen Verfahren zu behandeln sind.
Angesichts der starken Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und dem Mangel an entsprechenden Angeboten hat sich der Ortschaftsrat vorbehaltlich des Genehmigungsverfahrens einstimmig für die Empfehlung des Vorhabens an den Gemeinderat entschlossen.
Ein weiteres Baugesuch betrifft die Erweiterung der Oxidwerke im Industriegebiet Haard, welche auf Hindelwanger Gemarkung liegen. Dort soll eine Frischoxidhalle mit Abgaswäscher Linie II und Kamin errichtet werden.
Diese Maßnahme soll wesentlich zur Verringerung der Umweltbelastung beitragen. Auch hier gab der Ortschaftsrat eine einstimmige Empfehlung ab.
Ortsvorsteher Karle gab unter den Mitteilungen die Antwort der Stadtwerke auf die Frage nach dem Glasfaserausbau im Ort bekannt. In den Wohn- und Gewerbegebieten können die Anschlüsse mit oder ohne Tiefbau vollzogen werden.
Die Bauplanung sieht in diesem Jahr noch die Erweiterung des Netzes im nördlichen Erweiterungsgebiet im Gewerbegebiet Himmelreich IV, in der Oberdorf- und Braunenbergstraße sowie in der Berlinger Straße und im Schlehenweg vor.
Am Abenteuerspielplatz am Heideweg wurde zwischenzeitlich der obere Eingangsbereich durch die Installation eines Tores erweitert.
